Schicken in die Box – Problem: Der Hund läuft zielstrebig neben die Box

Manchmal fragt man sich, warum ein Hund, von dem man bisher dachte, dass er die Box verstanden hat, auf einmal nicht mehr in die Box laufen will. Er macht Tempo, läuft die Box auch zielstrebig an, bleibt dann aber unmittelbar vor der Box stehen oder neben der Box und das egal aus welchem Abstand zur Box man den Hund schickt.

Man könnte jetzt natürlich sagen, ok, offenbar hat der Hund die Box doch nicht verstanden, aber ist das wirklich in jedem Fall so? Als Hundeführer sieht man das meist nicht wirklich, weil man sich viel zu wenig auf den Hund konzentriert, sondern mit der Übung und sich selbst beschäftigt ist, auch wenn die Ursache für außenstehende Beobachter oft ganz einfach zu erkennen ist.

Anlässlich unserer anstehenden Obedience-Prüfung waren  zahleiche Starter mit ihren Hunden bei uns üben. Bei einigen kam mir dann exakt zu diesem Problem ein „Geistesblitz“. Es handelt sich um ganz klares Meideverhalten.

Hinweis

Ob das so auf jeden Hund zutrifft, der dieses Verhalten zeigt, ist natürlich zu bezweifeln, aber ich schätze, die Zahl der Hunde, bei denen das Problem recht plötzlich auftritt, obwohl sie vorher die Box anscheinend verstanden hatten, und bei denen es sich tatsächlich um Meideverhalten handelt, dürfte bei ca. 50% liegen. Es ist also sicherlich etwas, das man in seine Überlegungen mit einbeziehen sollte.

Warum Meideverhalten?

Beobachtet hatte ich Folgendes. Ein Hundeführer mit einem zwar sehr temperamentvollen Hund, der aber scheinbar auch sehr sensibel war, schickt seinen Hund in die Box. Der Hund gibt Gas und bleibt vor dem Boxband stehen. OK, dachte ich, der kennt das weiße Boxband nicht und ist etwas irritiert. Der Hundeführer sagt nicht viel dazu, ruft seinen Hund sehr freundlich aber bestimmt zurück und schickt ihn erneut.

Der Hund gibt wieder Gas und kurz vor der Box läuft er einen Bogen nach rechts und stellt sich perfekt parall an das Boxband, nur eben auf die falsche Seite, außerhalb der Box.

Der Hundeführer ruft den Hund wieder freundlich zurück und schickt ihn erneut. Diesmal, läuft der Hund zur linken Seite der Box und bleibt wieder neben dem Boxband außerhalb der Box stehen. Nun reagiert der Hundeführer etwas angesäuert und ruft ihn nicht mehr freundlich zurück. Seine Stimme lässt seine Verärgerung deutlich erkennen.

Er schickt den Hund nun erneut in die Box. Der gibt wieder Gas und läuft in die Box und bleibt dort stehen. Der Hundeführer, der nur 15m entfernt steht, „brüllt“ nun so laut „Platz“, als wenn der Hund taub ist. Der schmeißt sich auch richtig hin, scheint sich aber nicht wirklich wohl zu fühlen. Ich weiß nun natürlich nicht, ob das „Platz“ auch so laut kommt, wenn der Hund die Box beim ersten Anlauf macht, aber an diesem Punkt kam mir der Gedanke, wenn ich Hund wäre, würde ich vermeiden, in die Box zu laufen, wenn ich dann zum „Dank“ angebrüllt werde.

Kurz darauf versuchte sich eine Hundeführerin aus unserem Verein an der Box, deren Hündin merkwürdigerweise immer kurz vor der Prüfung ein ähnliches Verhalten zeigt. Auch sie hat mehrere Versuche gebraucht und der Hund lief zielstrebig hin, blieb aber immer außerhalb der Box von sich aus stehen, obwohl sie sonst nicht selbständig in der Box stoppt.

Als Außenstehende konnte ich aber am Ausdruck, an der Körperhaltung und der Mimik der Hunde ablesen, das sie die Box schon in der Grundstellung erkannt hatten und kein Problem hatten, die zu finden. Beiden war ebenso anzusehen, dass sie sich sehr unwohl bei dem Platzkommando fühlten. Und als ich später noch mal drüber nachgedacht hatte, kam mir der folgende Gedanke.

Der Hund hat also zunächst mal gelernt, zur Box laufen macht Spaß, denn beide Hunde hatten ja richtig Tempo. Bei der Hündin aus unserem Verein weiß ich, dass der immer das Spielzeug geschmiessen wurde, wenn sie in der Box war. Wie der andere Hund trainiert wurde, weiß ich nicht. Und dann kommt das Problem. Es geht auf die Prüfung  zu, man versucht nun, den Hund auch in der Box ins Platz zu bekommen. Entweder mag der Hund die Platzposition nicht so oder der Hundeführer unterschätzt die Lautstärke seiner Stimme oder überschätzt die Entfernung zum Hund. Auf jeden Fall kann der Hund nur folgendes gelernt haben.

  1. Wenn ich in die Box laufe, werde ich angebrüllt
  2. Wenn ich neben die Box laufe kriege ich einen neuen Versuch und kann ja noch ein paar mal über den Platz pesen und angebrüllt werde ich auch nicht.

Handelt es sich um einen Hund der gerne rennt, für den ist natürlich jeder neue Versuch noch mal Spaß und Bestätigung für sein Fehlverhalten. Gleichzeitig hat ein solcher Hund vermutlich schon im Vorfeld gelernt, mache ich die Übung super gut, dann darf ich sie nur einmal machen. …

Warum sollte also ein Hund, der das gelernt hat, noch in die Box laufen?

Hinweis

Leider hält sich immer noch hartnäckig das Gerücht, dass man eine gute Übung nicht wiederholen soll, weil sie nur schlechter werden kann. Natürlich ist da etwas Wahres dran, aber du solltest überlegen, ob für deinen Hund die Übung machen zu dürfen nicht eine Belohnung ist und die Übung nicht mehr machen zu dürfen, eine Strafe. Das hängt natürlich sehr vom Temperament und den Vorlieben des Hundes ab.

Stellt sich natürlich nur die Frage, warum manche Hunde dieses Verhalten nur kurz vor Prüfungen zeigen. Dafür kann es ganz viele Gründe geben. Die zwei wahrscheinlichsten:

  1. Du bist  nervös und gibst das „Platz“-Kommando in einem Ton, der für den Hund dann viel mehr Streß bedeutet also sonst.
  2. Der Hund musste vorher so gut wie nie „Platz“ in der Box machen. Kurz vor der Prüfung übst du das aber häufiger und das bedeutet, die Erwartungshaltung deines Hundes ist ganz anders. Vorher hat er erwartet, wenn ich in der Box bin kommt mein Spielzeug. Je häufiger das „Platz“ geübt wird, desto eher verknüpft der Hund dann, wenn ich in der Box bin, muss ich „Platz“ machen oder noch schlimmer, wenn ich in der Box bin, werde ich angebrüllt.

Problemlösungsvorschläge

Wenn du dir relativ sicher bist, dass es sich bei deinem Hund um Meideverhalten handelt, solltest du zunächst überlegen, was der Hund so negativ in der Box empfindet.

Wenn ihm das „Platz“ ansich unangenehm ist, merkst du das daran, dass der Hund auch in anderen Situationen nur ungern „Platz“ macht.  Folge eines zögernden „Platz“ ist in der Regel, das die Hundeführer lautere Kommandos geben, was die „unangenehme“ Situation noch verstärken kann.

Ob es an der „Lautstärke“ bzw. dem Tonfall deines Kommandos liegt kannst du am besten testen, indem Du auf gleiche Entfernung wie du vor der Box stehst, deinen Hund sitzen oder stehen lässt und dann in verschiedenen Tonlagen und Lautstärken das „Platz“-Kommando gibst. Beobachte deinen Hund, Körperhaltung, Ohren, Rutenhaltung und natürlich die Geschwindigkeit, in der er das „Platz“ einnimmt.

Tipp

Hilfreich ist, du lässt das mal auf Video aufnehmen, am besten schräg von der Seite des Hundes dann kannst du später in aller Ruhe das Ergebnis auswerten und die Rutenhaltung lässt sich von der Seite besser beurteilen als von vorne.

Wenn du eine Tonlage findest, bei der er Hund nicht die Rute einkneift oder die Ohren zurücklegt, solltest du zukünftig versuchen, dein „Platz“ in dieser Tonlage und Laustärke zu geben. Parallel dazu kannst du aber natürlich auch versuchen, dem Hund beizubringen, dass die „Platz“-Position ganz toll ist. Dann musst du viel leiser „Platz“ sagen, denn der Hund wird sich dann mit Freude zügig hinlegen.

Dem Hund „Spaß“ am Platz beibringen

Wenn es am „Platz“ ansich liegt, weil der Hund sich nicht gerne hinlegt, solltest du versuchen ihm „Spaß“ am Platz beizubringen. Läuft er freudig in die Box, musst du ihm ja auch das schmackhaft gemacht haben. Es sollte dann also nicht schwierig sein, ihm auch ein freudiges „Platz“ beizubringen. Versuch einfach mal folgendes:

Was du dazu brauchst …

Die brauchst ein „Lieblingspielzeug“ oder ein Futterdummy das sich gut werfen lässt, also schon ein bisschen Gewicht hat. Du kannst bei einem Futterbeutel ruhig eine Beißwurst oder ein anderes Spielzeug rein legen, damit er etwas mehr wiegt. Den Futterdummy sollte dein Hund schon kennen und Spaß daran haben ihn zurückzubringen. Wie du ihm das beibringst, liest du hier.

Und so beginnst du dann.

  • Setze oder oder stelle ihn (auch ruhig im Wechsel, macht die Sache weniger langweilig) auf 10-15m Entfernung vor dir hin.  Gib in einem ruhigen freundlichen Ton das „Platz“-Kommando. Lass dem Hund ruhig Zeit zu reagieren, er muss es (noch) nicht sonderlich zügig machen. Viel wichtiger ist, der Hund legt sich auf das erste Kommando. (Falls er das nicht tut,  siehe unten …)
  • Legt der Hund sich nach dem ersten Kommando hin, bestätigst du ihn bspw. mit einem positiven Abbruchsignal und erlaubst ihm damit aufzustehen. Gleichzeitig schmeißt du ihm das Spielzeug oder den Futterdummy zu.
  • Wenn du das ein paar Mal gemacht hast, wirst du sehen, dass dein Hund sich in freudiger Erwartung immer schneller hinlegt. Du braucchst dann gar nicht mehr brüllen :-)
  • Und wenn er das außerhalb de Box aus dem Sitz und dem Steh, freudig und zügig machst, stellst du ihn zunächst in die Box. Gibt ihm gar nicht erst die Gelegenheit NICHT in die Box zu laufen. Sondern stell ihn dort rein, entferne dich auf die 10 bis 15 oder 20m-Distanz und gibt das „Platz“-Kommando.  Bestätige ihn wieder mit einem positiven Abbruchsignal und dem Spielzeug oder Futterdummy.
  • Erst wenn er das auch in der Box macht und zwar freudig und zügig auf das erste Kommando, kombinierst du dies wieder mit dem Reinschicken.

Dein Hund muss lernen, „Platz“ macht Spaß, denn je schneller ich das mache, desto schneller kommt meine Belohnung.

Worauf du unbedingt achten solltest

Es ist dabei aber ganz wichtig, dass du auf Folgendes achtest, damit du dabei nicht Probleme mit anderen Übungen, wie bspw. der Distanzkontrolle produzierst.

  • Wenn dein Hund erst einmal zügig „Platz“ macht, ohne dass du brüllen musst, bestätige ihn nur dann, wenn er aus dem Steh (oder Sitz) das Platz macht, ohne seine Position zu verändern, sonst hast du nachher einen  Hund, der bei der Distanzkontrolle nach vorne kommt.Und auch bei der Box ist es natürlich blöd, wenn der Hund kurz hinter dem Boxband steht und durch das Vorkommen beim Platz dann über dem Band liegt.
  • Schmeiße das Spielzeug immer über den Hund nach hinten, damit er gar nicht erst einen Drang zu dir entwickelt, denn das verhindert, dass der Hund das Platz ohne Vorwärtsbewegung macht.
  • Überlege genau, wie oft du die Übung nacheinander machst, denn wenn der Hund eigentlich keinen Bock mehr auf das Spielzeug hat, weil du zu viele Wiederholungen gemacht hast, wird er natürlich das „Platz“ auch nicht mehr zügig machen. Brich lieber vorher ab.
  • Achte darauf, dass dein Hund das „Platz“ wirklich nach dem ersten Kommando macht. Wenn er das nicht tut, gehe zu ihm, nimm ihn ein paar Schritte mit, natürlich schön „Bei-Fuß“-laufend, du willst ihn ja nicht dafür belohnen. Stelle/setze ihn dann an einer neue Stelle ab und beginne von vorn. Unterstützen kannst du das noch, indem du den fehlerhaften Versuch mit einem negativen Abbruchkommando beendest, bevor du zum Hund zurück gehst.

Du wirst sehen, so kriegst du den Hund schnell dazu, ein freudiges und schnelles Platz zumachen und das hilft nicht nur bei der Box, sondern auch bei der Distanzkontrolle und vielen anderen Übungen.

Schicken in die Box – Teil 3: Platz in der Box

Du weißt nicht, wie die „Box“-Übung funktioniert? Dann lies bitte den Artikel Schicken in die Box – Teil 1.

Wenn du deinen Hund in der Box gestoppt hast, musst du ihn jetzt ins Platz bringen. Wenn dein  Hund das „Platz“-Kommando beherrscht, sollte das kein Problem sein. Im Ideal-Fall sagst du einfach nur noch Platz und dein Hund legt sich auf der Stelle innerhalb der Box ab, an der Stelle wo er vorher stand. Leider trifft der Idealfall in der Praxis häufig nicht zu.

Trainingsziele

Ziel sollte es sein, unabhängig davon, ob der Hund der Box steht, oder woanders, dass sich der stehende Hunde trotz deiner Entfernung zu um, auf der Stelle auf der er steht, ablegt.

Tipp

Auch im Hinblick auf die Distanzkontrolle (ab Klasse 2) ist das eine gute Übung, denn dort muss der Hund genau das gleiche tun. Daher tust du gut daran, jetzt keine Fehler einzubauen, die dir dann auch in der Distanzkontrolle das Leben schwer machen.

Trainingsideen

Wenn dein Hund da „Platz“-Kommando eigentlich kann, gibt es in der Regel folgende  Probleme, die auftreten können, wenn du deinen Hund in die „Platz“-Position bringen willst.

  • Der Hund kommt dir entgegen und legt sich nach 2-3 Schritten hin und liegt dann außerhalb der Box
  • Der Hund legt sich gar nicht, sondern kommt direkt zu dir
  • Der Hund legt sich nicht und bleibt einfach an Ort und Stelle stehen

Vorschlag 1: Du gehst deinem Hund entgegen und lässt ihn auf kurze Distanz das „Platz“ machen

Tipp

Vorschlag 1 und 2, kannst du im Prinzip auf die gleiche Weise üben, das geht auch parallel ganz gut. Du musst also nicht immer die komplette Box-Übung machen, das würde deinem Hund auf Dauer auch langweilig werden.

Wenn dein Hund in der Box steht und du dann für das Platz auf ihn zugehst, ist es natürlich wichtig, dass er lange genug steht, damit du nicht hinhechten musst, denn das würde die meisten Hunde dann doch dazu veranlassen, dir auszuweichen oder sich animiert fühlen mit dir um die Wette zu rennen. Vorraussetzung ist hier also, dass dein Hund 10 bis 20 Sekunden bewegungslos stehen bleibt. Wenn das der Fall ist, trainiere das „Platz“ wie unter Vorschlag 2 beschrieben.

Vorschlag 2: Du übst das Platz aus dem Steh zunächst auf kurze Distanz völlig unabhängig von der Box

Diese Variante ist eigentlich optimal, denn du kannst das Training so flexibel gestalten und der Hund verknüpft das eingeführte Kommando nicht mit der Position in der Box und das ist gut, denn das gleiche Kommando kannst du auch gut in der Distanzkontrolle ab Klasse 2 verwenden.

Für das Trainings gehst du wie folgt vor:

  • Überlege dir ein geeignetes Kommando. Ich verwende bspw. „Zürück“.
  • Bringe deinen Hund ins „Steh“, entweder auf Entfernung, oder indem du vor- oder neben ihm stehst. Wie ist erst einmal egal, hauptsache er steht ruhig und belastet alle vier Pfoten.
  • Stelle dich nun dicht vor den Hund. Wie dicht, hängt von deinem Hund ab. Manche Hunde weichen dem Hundeführer aus, wenn der sich zu dicht vor sie stellt, das sollte nicht sein. Optimal ist, wenn du einen Abstand wählst, aus dem du notfalls noch den Hund mit der Hand berühren kannst.
  • Jetzt musst du etwas probieren, wie du den Hund so ins „Platz kriegst“, dass er sich nach hinten ablegt, also alle Beine nach hinten wegklappt. Es gibt generell mehrere Möglichkeiten, welche davon klappt, hängt unter anderem davon ab, welche Handzeichen du dem Hund für verschiedene Positionen beigebracht hast.
    • Wenn du als Handzeichen für „Platz“ die flache Hand, parallel zum Boden verwendet hast, hilft oft schon, wenn du dieses Handzeichen jetzt etwas nach vorne gerichtet, Richtung Hund ausführst.
    • Bei manchen Hunden macht es Sinn sie leicht mit der Hand vor der Brust oder Nase nach hinten zu schieben und dabei das „Platz“-Kommando zu sagen.
    • Ein leichter Ausfallschritt oder die Bewegung des Oberkörpers nach vorne Richtung Hund (siehe Video) ist die dritte Möglichkeit.
  • Wenn du eine Methode gefunden hast, die bei deinem Hund funktioniert, gibst du mit der Körperhilfe zusammen das gewünschte Kommando.
  • Das übst du dann solange, bis der Hund diese Bewegung auch aus etwas mehr Abstand zu dir (1-2m) ausführt.
  • Dann kannst du beginnen, die Körperhilfe abzubauen. Für die Box ist ein Handzeichen ja nicht erlaubt. Für die Distanzkontrolle dürftest du ein Handzeichen natürlich verwenden, wobei ein Ausfallschritt eine veränderte Grundstellung wäre und auch da nicht erlaubt ist.
  • Kann der Hund den gewünschten Bewegungsablauf sicher auch ohne Körperhilfen, kannst du allmählich den Abstand zum Hund vergrößern.

Vorschlag 3: Du machst deinem Hund klar, dass er sich innerhalb des Boxbandes ablegen muss

Diese Methode kannst du selbstverständlich auch parallel zu den anderen beiden nutzen, denn selbst wenn du deinem Hund das Platz nach hinten weg beigebracht hast, könnte es natürlich sein, dass der Hund seitwärts aus der Box liegen würde. Daher kann es definitiv nichts schaden, wenn du deinem Hund beibringst, Boxband ist Pfui :-)

Wenn meine Hunde beim Training mal mit irgendeinem Körperteil über dem Boxband liegen, gehe ich dazu wie folgt vor:

  • Ich gehe zum Hund tippe das Körperteil an, dass über dem Boxband liegt und zeige dann auf das Band und sage ein deutliches „Nein“.
  • Danach weise ich den Hund an, sich in die Boxmitte  zu begeben und hinzulegen.
  • Macht er dies, gibt es eine „kleine“ Belohnung.

Während mein Rüde dennoch recht stur ist, was das Boxband betrifft, achtet meine Hündin zunehmend häufiger darauf, wenn sie mal knapp am Boxband steht, sich dann so abzulegen, dass sie in der Box liegt. Sie scheint es zu verstehen.

Tipp

Besser ist natürlich noch, wenn du deinem Hund gar nicht erst beibringst sich zu nah am Boxband hinzustellen. Allerdings ist das bei großen und langen Hunden, wie bspw. Deutsche Doggen nicht wirklich einfach. selbst ungefähr in der Boxmitte ist da schnell mal eine Pfote draußen.